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11.8.2011 |
Übersicht Vogesen, August 2011 |
13.8.2011 |
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Freitag, 12.8.2011 – 8. Etappe |
Tageskilometer: | 73,76 | Tageshöhenmeter: | 997 | Tagessattelstunden: | 4:29:18 | Tagesfotos: | 64 | |||||
Tourkilometer: | 799,53 | Tourhöhenmeter: | 6.390 | Toursattelstunden: | 41:31:43 | Tourfotos: | 712 |
Route: | Wetter: | Unterkunft: | ||||
Ranspach – Bussang – 1000 Etangs – Fresse sur Moselle | Wolkig, warm, am Abend einsetzender Regen | Camping Municipal Bon Accueil, 4,08 EUR | ||||
So, das ging schon mal schneller als gestern. Um 8:50 saß ich auf dem Rad, allerdings nur für
wenige Kilometer, dann frühstückte ich in Husseren. Das Frühstück musste ich wieder in einem Supermarkt kaufen,
Bäckereien waren rar gesät. Auch andere Einrichtungen zogen sich offensichtlich aus diesem ländlichen
Raum zurück, in Husseren protestierte man gegen die Schulschließung. Ich fuhr weiter, auf einem kleinen Umweg über
Mollau nach Urbès, erst dort musste ich auf die N66, die von Mulhouse nach Remiremont und dann weiter nach Nancy
führte. Ein paar Kilometer nur, bis zur Passhöhe des Col de Bussang, dann gab es wieder kleinere Straßen,
wenn die Karte nicht trog. Zunächst aber musste ich auf dieser sehr stark befahrenen Nationalstraße auf den
Pass, das war kein Spaß. |
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Oben angekommen zog ich erstmal Armlinge und Weste an, es war schon recht kühl. Immerhin trocken,
das war ja schon mal was. Wenige Meter hinter dem Pass entspringt die Mosel, die Quelle ist schön
ausgestaltet, der Fluss hier aber noch ein Rinnsal – die Zehen am rechten, die Ferse am linken Ufer, das
war hier noch möglich. Ich machte ein paar Fotos und fuhr weiter. Die Planung war, irgendwo bei Le Thillot einen
Campingplatz aufzusuchen und dann noch eine kleine Runde durch die 1.000 Seen zu drehen; am nächsten Tag wollte
ich dann über den Ballon de Servance hinunter nach Montbéliard, dort wartete das nächste Fußballspiel auf mich.
In Bussang begann eine piste cyclable, ein Radweg auf einer ehemaligen Bahntrasse. Sehr angenehm, bis auf
die häufigen Drängelgitter, die jedoch recht einfach zu durchfahren waren, da kenne ich schlimmere Exemplare.
Kurz vor Le Thillot lag Fresse, toller Ortsname, und es gab sogar einen Campingplatz. Ein einfacher, aber billiger:
4,08 EUR, günstiger habe ich schon lange nicht mehr gezeltet. |
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Das Land der Tausend Seen, ein paar davon wollte ich auf meiner Nachmittagsrunde sehen. Von Le Thillot
ging es zunächst hoch zum Col des Croix, kleiner Pass, große Wirkung: 678 Meter ist er hoch, und die Grenze zwischen
den Regionen Lothringen und Franche-Comté, darüber hinaus die Wasserscheide zwischen Nordsee und Mittelmeer. Dort
oben begann außerdem für mich die kleine Runde durch jenes "Plateau des 1.000 Étangs". Alle 1.000 konnte ich leider
nicht sehen, dennoch, schon meine kleine Runde gab einen schönen Einblick in eine (zum Glück?) noch ziemlich
unbekannte und nur sehr dünn besiedelte Region. Flach war das Plateau allerdings nicht, hügelig wäre das richtige
Adjektiv, mit zum Teil giftigen Steigungen. Aber sehr schöne, immer wechselnde Stimmungen, Birken, Seen, Teiche,
Kühe. Mit einer ziemlich steilen Abfahrt hinunter nach Servance verabschiedete ich mich und machte mich
zurück auf den Weg ins Moseltal. Zum zweiten Mal über den Col des Croix, ohne Gepäck keine besonders schwere
Aufgabe. In Le Thillot suchte und fand ich einen Supermarkt und kaufte mein Abendessen. Ich ging wieder raus aus
dem Supermarkt und dann begann das, was sich schon länger angekündigt hatte: Regen. |
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Impressionen vom Plateau des 1.000 Étangs |
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Hoffentlich nur ein kleiner Schauer. Die Fahrt zum Campingplatz war wieder trocken, Abendessen gab es am
Tisch im Freien, dann machte ich noch einen kleinen Spaziergang durch Fresse-sur-Moselle. Bei der Kirche begann es
zu regnen … und hörte bis zum nächsten Morgen nicht mehr auf. Das Zelt war fast dicht, ein bisschen musste ich
in der Nacht mit einer Plastiktüte nachbessern, als es zu häufig zu tropfen begann. Na toll. |
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